• Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele
  • Dias digitalisieren, Beispiele

KnowHow, Hintergründe und Erklärungen

Dia BeispielAuf dieser Seite erfahren Sie etwas mehr über die in dieser Website aufgeführten Verfahren, Formate und Techniken zum scannen von Dias.

Wir können die Themen hier jedoch nur streifen. Der interessierte Leser findert im Internet jedoch eine Fülle von zussätzlichen Informationen zu diesen (und weiteren) Themen.

Natürlich können Sie uns auch jederzeit eine e-Mail senden.

Dias reinigen

Bei Filmmaterial kann man nicht vorsichtig genug sein. Der Grundsatz lautet: Niemals ein Dia berühren.

Es sollten beim Umgang mit Dias immer Baumwoll-Handschue getragen werden. Hilfe leistet auch ein Antistatik-Tuch; grober Staub kann mit einem Druckluftspray wegblasen werden. Es kann auch mit Diareiningunsmitteln gearbeiten werden - aber bedenke: Niemals ein Dia berühren.

Das Reinigungs-Zubehör ist im Fotofachhandel erhältlich. Druckluftflaschen vom Baumarkt haben einen zu groben Luftstrom und sind zu ungenau.

Dias sollten grundsätzlich nicht in Glasrahmen gelagert werden. Wegen der schlechten Durchlüftung können sich Feuchtigkeit und in Folge Schimmel bilden und das Material beschädigen.

verglaste Dias

Dias in Glasrahmen neigen oft zu Feuchtigkeitseinschlüssen und das fördert die Schimmelbildung.

Beim Abtasten von verglasten Dias durch den Scanner, können unschöne Störeffekte entstehen und die Bildqualität kann stark eingeschränkt sein.

Das Ausrahmen, eventuelle Reinigen und das erneute Rahmen von Glasrahmen-Dias ist relativ aufwendig; - Sie werden Ihre Dias aber nur 1 x im Leben digitalisieren (wollen), da hat der Aufwand dann auch seinen Sinn.

Gerne können auch wir diese Arbeit für Sie übernehmen, den Aufwand klären wir individuell.

Format

Eine TIF-Datei enthält die reinen Bilddaten in unkomprimierter Form, also sämtliche Informationen, die der Scanner aus der Vorlage herausholt und liefert. TIF-Dateien sind sehr groß und und für eine flüssige Vorführung zu unhandlich. Um so mehr eigenen sich TIF-Dateien für einen großformatigen Ausdruck oder die nachträgliche Bildbearbeitung. Die Speicherung & Bearbeitung als .tif-Datei lohnt sich aber nur bei qualitativ hochwertigen Bilder. Für 30 Jahre alte, mit einer einfachen Kamera geschossenen Dias, lohnt sich der Aufwand nicht.

Wird aus einem TIF-Bild ein JPG-Bild erstellt, so entstehen bis zu 10 mal kleinere Datei ohne sehenswerte Qualitätsverluste.
Beispiel: Wird ein Dia mit einer Auflösung von 2.400 dpi gescannt, so entsteht ein hoch aufgelöstes Bild mit einer Dateigröße von knapp 25 Megabyte. Wird dieses Bild im TIF-Format gespeichert, so bleiben in dieser Datei alle gescannten Bilddaten erhalten.

Im Normalfall wird jedoch nicht diese Fülle an Daten benötigt. Die selbe Datei als JPG hat nur eine durchschnittlich Dateigröße von 1 Megabyte. Dabei erscheinen die Bilder auf dem Bildschirm oder auf Papier praktisch ohne nennenswerte Qualitätsverluste.

Farbtiefe

Unter dem Begriff Farbtiefe versteht man die Anzahl der pro Pixel zur Verfügung stehenden Bits zur Speicherung der Farbinformationen.

Scans mit höheren Farbtiefen als 24 Bit haben nur Sinn, wenn nach dem Scannen eine aufwändige Bildbearbeitung durchführt werden soll. Das bedeutet aber, dass zu einem 48 Bit Scan auch ein entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm gehört. Viele Bildbearbeitungs-Programme, sind gar nicht in der Lage mit 48-Bit Dateien umzugehen.

Die Größe einer Bilddatei verdoppelt sich beim Übergang von 24 Bit auf 48 Bit. Scans mit höheren Farbtiefen als 24 Bit lohnen sich jedoch nur bei qualitativ hochwertigen Bilder.

ICE / iSRD Staub- und Kratzerkorrekturverfahren

Unsere Diascanner haben das ICE / iSRD-Verfahren (Image Correction & Enhancement) integriert. iSRD zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und wirklich sehr gute Ergebnisse aus. Das iSRD Staub- und Kratzerkorrekturverfahren ist keine Software-Funktion wie oft angenommen wird. Vielmehr unterscheidet sich ein ICE-Scanner von Filmscannern ohne ICE durch eine Modifikation in der Hardware. Darum sind auch ICE-fähige Scanner in der Regel teurer als 'normale' Scanner.

Bei einem iSRD-Scan kommt eine zusätzliche vierte Lichtquelle zum Einsatz, die auf Infrarot-Basis arbeitet. Ein Infrarotstrahl tastet die Oberfläche des eingelegten Filmes ab. Fimmaterial hat normalerweise eine glatte Oberfläche. Der Infrarotstrahl findet jedoch Kratzer, Rillen, Staubpartikel, Fingerabdrücke etc. auf der Bildoberfläche.

Die Hauptaufgabe des iSRD-Verfahrens liegt also in dem Erkennen von Fehlern auf dem Filmmaterial. Die Korrektur erledigt eine Software.

Einen Nachteil besitzt das iSRD-Verfahren: Es kann nur auf Farbfilme angewendet werden.

ACR / ROC Farbrestauration

'Adaptive Colour Restoration' (ACR) führt eine Farbrestauration durch, die sich durch Parameter steuern lässt. Das ACR-Verfahren kommt hauptsächlich bei alten Bildern zum Tragen. Verblasste Farbbilder können mit dem ACR-Verfahren wirkungsvoll restauriert werden. Das Verfahren funktioniert bei vielen Bildern einwandfrei und führt zu sehr guten Ergebnissen.

GANE / GEM Filmkornglättung

Das 'Grain and Noise Elimination' (GANE) Verfahren führt bei grobkörnigen Filmmaterial eine Analyse der Kornstruktur durch. Auf Basis dieser Informationen wird eine Glättung durchgeführt.

Scannt man zum Beispiel einen schnellen Film (z.B. 400 ASA Film) mit einer Auflösung von 4000 dpi, so erkennt man auf dem Scan die einzelnen Filmkörner. Ein schneller Film hat bekanntlich eine große Körnung, so dass pro Filmkorn mehr Licht aufgenommen werden kann. Auch bei einem 100 ASA Film kann man bei einem hochauflösenden Scan an die Filmkorngrenze kommen, jedoch benötigt man dafür Auflösungen von mindestens 4000 dpi, und selbst dann sind die einzelnen Körner immer noch sehr klein.

GANE glättet nicht nur Bilder, auf denen das Filmkorn stark hervorsticht, sondern auch Bilder mit starkem Rauschen. Zum Beispiel Nachtaufnahmen, die mit einer Digitalkamera gemacht wurden, oder Bilder, die stark vergrößert wurden.

Ein Glättungsverfahren wie GANE ist immer mit einer gewissen Unschärfe verbunden, die nachträglich per Software wieder kompensiert werden kann.